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Tagestouren 2006

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30.April 2006

 

Wie bereits 2005 begann für die Ahauser Ortsgruppe des ADFC auch 2006 die Radsaison mit der Fahrt zum Radevent „Baumberge on Bike" . Um 10 Uhr startete eine zwölfer Gruppe vom Ahauser Oldenkottplatz in Richtung Rosendahl-Darfeld. Die dortige Ortsgruppe zeichnete in diesem Jahr verantwortlich.

 

Zunächst aber ging es nach Osterwick, dort wartete in der Gaststätte zur Post ein reichhaltiges Frühstück auf uns. Nachdem wir die Brötchen aufgegessen hatten, und der Kaffee ausgetrunken war fuhren wir vorbei am Billerbecker Dom weiter zum Wasserschloss Darfeld. Hier legten wir eine kleine Trink- und Verpflegungspause ein. Mit neu gefülltem Energiespeicher radelten wir die letzten Kilometer ohne weitere Unterbrechung nach Darfeld.

So trafen wir um ca. 13:30 Uhr gestärkt und bei bester Laune am Veranstaltungsort ein. Wie schon im letzten Jahr war auch diesesmal wieder viel zu sehen und es wurde ein vielfältiges Programm geboten. Das Highligt war ohne Frage die Vorführung von Peter Rosendahl, dem „Fastest Man on one Wheel“. Der Einradakrobat, der auf 30 Guinness-Weltrekorde verweisen kann, bot eine begeisternde Show. Aber auch die Einradgruppe des SuS Legden, eine Spinning-Gruppe aus Billerbeck, die Trachtengruppe Holtwick, und die Feuerwehr Darfeld, sorgten für Abwechslung und gute Unterhaltung.

Um 15:00 Uhr hieß es dann schließlich Abschied nehmen. Auf das Angebot des RVM ( Regionalverkehr Münsterland ) der mit einem seiner Fietsenbusse vor Ort war, musste und wollte niemand von uns zugreifen. Das Unternehmen hatte nämlich angeboten überanstrengte Biker, und das zur Feier des Tages sogar kostenlos, nach Ahaus zurück zu bringen. Dafür bedanken wir uns ausdrücklich bei den Verantwortlichen.

Mit sorgenvollem Blick zum Himmel, der sich leider immer mehr verdunkelte, traten wir dann schließlich kräftig Richtung Heimat in die Pedale. Zum Glück blieb es bis auf ein paar Regentropfen trocken, und wir konnten unsere vorsorglich mitgenommene Regenkleidung in den Packtaschen belassen.

So waren wir schließlich gegen 18:00 Uhr wieder zurück in Ahaus.

Wir hoffen es hat allen Teilnehmern gefallen und würden uns freuen Sie mal wieder bei unseren gemeinsamen Rundfahrten begrüßen zu dürfen.

Henry Paul 

 

13.Mai 2006

Bei wunderschönem Frühlingswetter trafen sich am 13.Mai um 9:00 Uhr 20 Gleichgesinnte am Ahauser Oldenkottplatz zu der von der Ahauser Ortsgruppe des ADFC angekündigten ca. 100 Kilometer langen Radtour.

Nach einer kurzen Info über den Tagesverlauf startete unser Tourenleiter Josef Nemet die Fahrt in einen erlebnisreichen Tag.

Es ging nach Bredevoort. Das liegt in der niederländischen Provinz Gelderland und gehört zur Gemeinde Aalten. Bekannt, um nicht zu sagen berühmt, ist der Ort durch seine vielen Buchantiquariate. Hier findet man Bücher zum kleinen Preis die das Herz von Sammlern und Literaturliebhabern höher schlagen lassen.

Zunächst führte unsere Fahrtroute nach Stadtlohn zum Sportflugplatz Wenningfeld, hier machten wir eine erste kleine Pause. Nach ca. 15 Minuten ging es weiter. Der nächste Zwischstopp war in Oeding.

Hier wurden wir bereits im Cafehaus Malibu erwartet. Mit Kaffee und einem guten Frühstück stärkten wir uns in angenehmer Atmosphäre erst einmal ausgiebig für die kommenden Stunden.

So ca. um 11:30 Uhr ging es dann weiter Richtung Westen. Die Sonne lachte noch immer vom Himmel und der Wind war auch gnädig mit uns, also ideale Bedingungen für eine Radtour.

Nachdem wir uns unterwegs bei einer erneuten kurzen Pause gestärkt hatten kamen wir dann schließlich so gegen 13:45 Uhr in Bredevoort an.  Durch die schmalen, verwinkelten, idyllischen Gassen mit den kleinen, gemütlichen Häusern fuhren wir zum Zentrum. Dort verabredeten wir das wir uns hier um 15:00 Uhr wiedertreffen wollten. 

So hatte jeder Teilnehmer genug Zeit um seine eigene kleine Entdeckungsreise durch das kleine, aber interessante Örtchen zu starten.

Pünktlich wie die Maurer brachen wir dann, wie ausgemacht, kurz nach drei zur Rückfahrt auf. Der Himmel hatte sich inzwischen bezogen, und wir befürchteten nicht ganz trocken nach Hause zu kommen. Trotz dieser Aussicht wollten wir noch nach Winterswijk um von dem Eis zu probieren, das uns unser Tourenleiter "Jupp" als das Beste das er kenne angepriesen hatte.

Genau zu dem Zeitpunkt als wir in Winterswijk ankamen fing es an heftig zu regnen. Leider war die Eisdiele nun durch Menschen die im trocknen sein wollten vollkommen überfüllt so dass wir nicht überprüfen konnten ob die Aussage von "Jupp" den Tatsachen entsprach.

Nachdem wir uns nun alle mehr oder weniger regentauglich umgezogen hatten ging es schließlich weiter. Wieder in Deutschland angekommen mussten wir leider eine nächste wetterbedingte Zwangspause einlegen. Wir nutzten diese Rast zur Einkehr in das "Cafe zu grünen Grenze" in Vreden Gaxel. 

Als es nach ungefähr 60 Minuten etwas heller am Himmel wurde schwangen wir uns auf unsere Räder und weiter ging es Richtung Ahaus. Aber wir hatten die Rechnung ohne den Wettergott gemacht, plötzlich schüttete es wie aus Eimern. Da kamen uns ein Holzschuppen und das Bushäuschen am Wegesrand gerade recht zum unterstellen. Wir packten unsere restlichen Bananen und Butterbrote aus und warteten auf besseres Wetter.

Als der Regen etwas nachgelassen hatte nutzten wir unsere Chance. Wieder im Sattel schafften wir es tatsächlich ohne weiteren Zwischenstopp bis nach Ahaus.

Trotz dieser nassen Erfahrung glauben wir das die Tour als gelungen bezeichnet werden kann, und würden uns freuen bei unserer nächsten Tagesfahrt genauso viele Gäste wie bei der "Bredevoort Tour" begrüßen zu dürfen.

Henry Paul 

 Bilder zu dieser Tour gibt es

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10.Juni 2006

Trotz Fußballfieber fanden sich pünktlich um 9:00 Uhr am Samstag früh 13 fahrradbegeisterte Radler am Oldenkottplatz ein. Die Ahauser Ortsgruppe des ADFC hatte zur allmonatlichen "großen Rundfahrt" eingeladen.

Die Tour wurde von Frank Böckhaus geleitet der sich bei der Vorbereitung besonders große Mühe gegeben hatte. Vielen Dank dafür !

Wieder einmal konnten wir drei neue Mitfahrer begrüßen, nämlich Vater Mutter und Sohn. Es ist schon bemerkenswert wie leichtfüßig und problemlos Mario, der 12 jährige Filius der Familie die nicht leichte Tour durchhielt. Das soll hier nur extra erwähnt werden um zu unterstreichen das es bei uns neben dem Radfahren auch darum geht Jung und Alt  einander näher zu bringen. Wir würden uns freuen wenn dieses Beispiel Schule macht und wir des öfteren ganze Familien, oder wenigstens Teile davon, bei unseren gemeinsamen Ausfahrten als Mitfahrern willkommen heißen dürften.

Von Ahaus losgefahren ging es über Ottenstein entlang der Berkel zunächst nach Vreden wo eine erste kleine Pause eingelegt wurde. Der weitere Streckenverlauf führte uns nach Zwillbrock durchs Venn ging es dann nach Oldenkott wo eine weitere Rast eingelegt wurde. Mit strammen Max oder reichlich belegten Baguette Broten wurde der Hunger gestillt und neue Energie für die weitere Strecke getankt.

So gestärkt überquerten wir die grüne Grenze zu den Niederlanden. Unser nächstes Etappenziel war Rekken. Leider konnten wir die dortige Mühle nicht besichtigen da sie gerade renoviert wurde.

Von hier aus war es nicht mehr weit bis ins Naturschutzgebiet Haaksbergener Veen.  Hier wurde eine weiter Trinkpause eingelegt, denn das Thermometer zeigte mittlerweile über 30 ° Celsius.

Als nächstes fuhren wir durch Buurse (NL) ins Witte Veen. Dort durchquerten wir das Areal in dem sich eine Herde Hochlandrinder Ihrer Freiheit erfreut. Einige mutige Mitfahrer trauten sich bis dicht an die Rindviecher und es gelangen ein paar sehenswerte Schnappschüsse.

Wieder in Deutschland angekommen steuerten wir das Ausflugslokal Sandersküpper am Grenzübergang Knallhütte in Alstätte an. Hier wurde sich noch einmal gestärkt und der Durst gestillt.

Der leckere Erdbeerkuchen hatte es einem Mitfahrer wohl besonders angetan wenn man das aus der verzehrten Menge schließen kann. Na ja, warum auch nicht, wenn es schmeckt und die Figur lässt es zu !

Cirka um halb fünf machten wir uns dann schließlich an die letzten ca. 15 Km bis nach Ahaus wo wir um ungefähr 17:30 Uhr eintrafen.

Ein schöner Tag ging zu Ende !

Henry Paul 

Bilder zu dieser Tour gibt es

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 8. Juli 2006

Kinder wie die Zeit vergeht. Wieder ist ein Monat um. Aber fast alles hat auch eine positive Seite, für den ADFC - Ortsgruppe Ahaus stand die monatliche "Großtour" an, und das ist ja für die Mitfahrer immer ein Grund zur Freude.

Diesmal hieß unser Ziel Reken - Melchenberg. Los ging es wie immer um 9:00 Uhr vom Ahauser Oldenkottplatz. Immerhin hatten sich 14 Mitfahrer eingefunden die trotz Urlaubszeit und den zu erwartenden hohen Sommertemperaturen mitradeln wollten. Ganz besonders haben wir uns über drei neue Mitfahrer/innen aus Legden gefreut die sich uns angeschlossen hatten.

Zunächst ging es über Stadtlohn und Südlohn, mit einem kleinen Abstecher zur alten Menke Mühle, nach Weseke. Dort wurde beim Geologischen Garten erst einmal Pause gemacht. Nicht nur der geologische Garten, der mit Steinen aus verschiedenen Erdepochen das Interesse der Besucher weckt wurde hier besichtigt. Gleich nebendran lädt der sehr gepflegte und interessanten Weseker Apothekergarten zum Betrachten ein. Unser Lob an den Weseker Heimatverein der für die Pflege und Instandhaltung verantwortlich zeichnet.

Nachdem wir uns alles genau angesehen hatten verließen wir ein wenig schlauer und mittlerweile auch etwas hungrig Weseke. Unser nächstes Ziel hieß Ramsdorf, hier wurden wir bereits zum Frühstück erwartet. Ausgiebig gestärkt ging es nach ca. einer Stunde weiter Richtung Heiden zu den dortigen Düwelsteenen ( Teufelssteinen ) hier legten wir eine weitere kleine Rast ein und hörten interessiert unserem Tourenleiter Herbert Moritz zu der uns die Sage, die sich um diese über 4000 Jahre alten Findlinge rankt, zu Gehör brachte. ( Hier die Geschichte ) Jedenfalls wissen wir jetzt warum Heiden so heißt wie es heißt.

Zügig wurde nun das nächste Ziel, der 133 Meter hohe Melchenberg bei Großreken angesteuert. Unterwegs haben wir an der Tanke noch unsere Wasserflaschen aufgefüllt um beim Anstieg nicht schlapp zu machen. Auf dem Berg angekommen stärkten wir uns mit Müßliriegel und Bananen aus unseren mitgebrachten Vorräten. Einige von uns kletterten auch die 167 Stufen des Aussichtsturmes auf dem Melchenberg empor um aus luftiger Höhe den wunderbaren Weitblick genießen zu können.

Als nächstes fuhren wir über den Venneweg zum  Artesischen Brunnen der im Nord-Osten Heidens an der Grenze zu Velen und Reken liegt. Hier taten einige Mitfahrer, ganz nach den Regeln von Pfarrer Sebastian Kneipp, etwas für ihre Gesundheit.

Da nun langsam die Zeit drängte fuhren wir jetzt auf dem kürzesten Weg zurück Richtung Ahaus. Allerdings ganz ohne Kaffeepause geht es ja nicht, deshalb steuerten wir in Gescher noch einen Biergarten an. Hier stellte unser Mitfahrer Bernard fest das eine Seite der Halterung seines Sattels gebrochen war. Gott sei Dank hielt aber der intakte Teil der Halterung bis Ahaus.

Der nächste Defekt ereilte dann ca. 500 Meter vorm Ahauser Stadtrand unseren Tourenleiter Herbert. Eine ca. 10 cm lange Spackschraube bohrte sich durch seinen Vorderreifen. Gegen so etwas hilft auch der beste Pannenschutz nicht. Aber ein „Platter" ist ja rasch behoben so das wir nach ca. 15 Minuten weiterfahren konnten.

So kamen wir schließlich nach ca. 97 Km gegen 18:00 Uhr in Ahaus an. Wieder einmal waren sich alle Teilnehmer einig, dieser schöne Tag wird noch lange in unserer Erinnerung haften bleiben.

Henry Paul 

Bilder zu dieser Tour gibt es

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 9. September 2006

 

Bei wunderschönem Spätsommerwetter konnte die September-Tagestour der ADFC-Ortsgruppe Ahaus stattfinden. Pünktlich um 09.00 Uhr haben sich 16 Radler unter der Leitung von Michael Prophet auf den Weg gemacht. Ziel der 90 Km langen Tour war dieses Mal das Kloster Gerleve.

 Zunächst sind wir über Legden und den Napoleonsweg zum Schloss Valar gefahren, das wir eingehend von außen besichtigen konnten. Nach einem kurzen Abriss der Geschichte der Anlage ging es weiter über die erste von zwei Steigungen (schweißtreibende 8 %). Eine Ausreißergruppe von sechs Leuten hat hierbei ungeplanterweise noch einen kleinen Umweg von mehreren Kilometern Länge mitgenommen ... Kurze Zeit später fanden sich dann alle wieder beim Kloster Gerleve ein, wo wir uns in der Gaststatt Ludgerirast gemeinsam gut und preiswert stärken konnten. Interessant waren bei der Mittagsmahlzeit einmal mehr die persönlichen Vorlieben des Energietankens: Während einige unserer Mitfahrer mit einer reinen „Flüssigmahlzeit“ auskamen (Kaffee oder Bier), benötigten andere eher Zucker in Reinform (großer Eisbecher mit Schlagsahne), wieder andere bevorzugten eine deftige Hauptmahlzeit (Bratkartoffeln mit Spiegelei – ob das bei der nächsten Steigung gut gehen wird?). Bevor wir uns aber wieder auf die Räder begaben, haben wir uns noch die neue gestaltete Klosterkirche angesehen und uns von der Geschichte des Klosters berichten lassen.

 

Gegen 13.00 Uhr ging es dann weiter Richtung Billerbeck und Darfeld, bis wir schließlich die gut versteckten Überreste des ehemaligen Trappistenklosters Rosendahl erreichten. Viel zu sehen gibt es hier nicht mehr, aber die Schilderung der Geschichte des Klosters hat zumindest eine Vorstellung von der ehemaligen Anlage gegeben.

 

Bei weiterhin wunderbarem Septemberwetter haben wir als nächsten Zwischenstopp Asbeck angesteuert, wo wir „Unter den Linden“ besten Pflaumen- und Rhabarberkuchen genießen konnten. Nachdem wir uns also auch hier gut gestärkt hatten, führte uns der weitere Streckenverlauf zur Pestkapelle Gemen. Nach einem kurzen Stopp ging es dann zur letzten Etappe von 20 Km, die uns über Heek zurück nach Ahaus führte. Nach insgesamt 90 Km und ohne Panne sind wir schließlich um 17.15 Uhr wieder wohlbehalten am Oldenkottplatz angekommen.

Michael Prophet

 

23.September.2006
 

Ursprünglich war diese Tour für den 12.August geplant, leider machte uns das Wetter einen Strich durch unsere Planung. Aber, wie schon erwähnt, aufgehoben ist ja nicht aufgeschoben. Deshalb wurde die Tour zur Freude der 12 Mitfahrer und 2 Mitfahrerinnen bei schönstem Spätsommerwetter am 23.September nachgeholt.

Gestartet wurde um 8:45 Uhr, zunächst allerdings nur zu dreizehnt. In Asbeck stießen wir dann auf Herbert Wenker der dort vom Pranger "befreit" wurde. Nun waren wir vollzählig.

Durch leicht hügeliges Terrain ging es zügig vorbei an Eggerode und Höppingen durch die Ausläufer der Baumberge zur Frühstücksrast nach Laer. 30 Minuten früher als geplant, nämlich um 10:30 Uhr, konnten wir dann in dem sehr schön restaurierten Heimatcafe, das sich gegenüber der Kirche direkt am Ewaldibach befindet, ein reichhaltiges Frühstück zu uns nehmen.

So gestärkt saßen wir schließlich um zwanzig nach elf wieder im Sattel, und weiter ging es. Über Holthausen und Altenberge erreichten wir nun unsere erste Zwischenstation bei der die Besichtigung des Maierschen Gartens anstand. Auf dem Weg dorthin gab es durch unseren Mitfahrer Henry noch einen persönlichen Geschwindigkeitsrekord von 67,8 km/h den er auf der 9% igen Gefällestrecke von Altenberge nach Hansell aufgestellt hatte.

In Hansell erwartete uns bereits Herr Erich Maier und sein botanischer Garten. Bei einer ca. 30 minütigen Exkursion gewährte uns Herr Maier faszinierende Einblicke in die Welt von Moor- und Wasserpflanzen sowie seiner Spezialität den winterharten Orchideen.

 

Zum Abschied bedankten wir uns herzlich für den informativen und lehrreichen Anschauungsunterricht und schwangen uns wieder auf unsere Räder. Nun mussten wir die 9%, die sich jetzt von Gefälle in Steigung umgekehrt hatten, wieder hinauf. Diese Anstrengung brachte die Körper zum kochen und der Puls schnellte in die Höhe. Deshalb machten wir auf dem "Gipfel" eine kurze Trinkpause um "Kühlwasser" in uns hineinzuschütten.

Eiskeller AltenbergeDas nächste Ziel war der Altenberger Eiskeller wo wir um ca. 13:15 Uhr eintrafen. Dort wurden wir bereits von Herrn Werner Witte, einem Mitglied des Altenberger Heimatvereins, erwartet der uns durch das alte Baudenkmal führte. Herr Witte machte seine Sache hervorragend, er verstand es vorzüglich die vielfältigen Informationen interessant und leicht verständlich in Worte zu kleiden. Hier noch einmal unseren ausdrücklichen Dank an Ihn und den Altenberger Heimatverein.  

Haus AlstBevor wir zu unserem letzten Besichtigungsziel, dem Haus Alst bei Horstmar, aufbrachen stärkten wir uns noch kurz aus unseren Trinkflaschen und Provianttaschen. Top Fit ging es nun weiter. Zunächst konnten wir uns rollen lassen ( Abfahrt von Altenberge Richtung Horstmar ) bevor wir wieder in die Pedale traten und über schöne Pättges und Waldgebiete die Denkmalgeschützte alte Wasserburg "Haus Alst" ansteuerten.

Hier überraschte uns unser Tourenleiter Herbert Moritz mit seinem Wissen über den erstmals 1217 urkundlich erwähnten ehemaligen Adelssitz. Dank Herbert M um einiges schlauer ging es um 15:30 Uhr weiter. Es war Kaffeezeit und wir besuchten das Gasthaus "Zur alten Tenne" in Horstmar wo wir mit Kaffee oder Cappuccino den leckeren selbstgebackenen Kuchen hinunterspülten.

Diese Stärkung war auch nötig denn nun stand die Überquerung des Schöppinger Berges an. Von Horstmar aus kommend ging es zunächst sanft ansteigend durch ein Waldgebiet. Aber nach einigen Biegungen hatten wir den Blick auf den 8%igen Hauptanstieg frei. Na was soll es dachten wir uns, wo es rauf geht geht es auch wieder runter, also packten wir es an.

Quer über den Berg gefahren erwartete uns nun unsere letzte "rasende" Abfahrt. Tourenleiter Herbert Moritz sicherte im unteren Bereich der Gefällestrecke eine rechts vor links Einbiegung ab. Somit konnten alle anderen Mitfahrer bis ins Tal durchrauschen.

Allen voran Henry P. Er wollte versuchen seinen kurz zuvor in Altenberge gefahrenen "Geschwindigkeitsrekord" zu toppen was auch gelang. Nach dem Motto nur fliegen ist schöner schoss er mit seinem Gudereit C 75 Crossline Rad mit 69 km/h den Hang hinunter. Da die Abfahrt wegen einer Querstraße abrupt endet hatten seine Hydraulikbremsen Schwerstarbeit  zu verrichten um die 115 kg ( 100 kg Fahrer + 15 kg Fahrrad ) rechtzeitig zu stoppen.

Nach dieser schönen Abfahrt führte uns die letzte Etappe nun vorbei an Heek, Ahle und Haus Horst zurück nach Ahaus. Hier trafen alle Teilnehmer wohlbehalten gegen 18:15 Uhr ein. Geschafft aber zufrieden blickten die Mitfahrer auf 106 Km erlebnisreiche Fahrradtour zurück.

Wieder einmal hieß es einstimmig, vielen Dank für die hervorragende Tourenplanung und Leitung die diesesmal bei Herbert Moritz lag. Herzlichen Dank dafür.

Henry Paul 

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14. Oktober 2006

Leider ist für uns die Hauptsaison vorbei. Als letzte Monatstour des Jahres stand die Grafschafter Fitsentour auf dem Programm.

Um 9:15 Uhr war Abfahrt. 13 Radfahrer und 2 Radfahrerinnen machten sich auf den Weg in Richtung Bad-Bentheim. Zunächst ging es über Gronau, mit kurzem Zwischenstopp beim Rockmuseum auf dem ehemaligen Laga Gelände, entlang der Dinkel nach Losser in den Niederlanden. Hier wartete ein reichhaltiges Frühstück auf einige Mitfahrer. Ein Teil der Gruppe zog es allerdings vor sich vorübergehend zu trennen und Losser auf eigene Faust zu erkunden.

MühlenbergUm 12 Uhr traf man sich wieder und es ging weiter. Das nächste Ziel war Gildehaus. Dort machten wir am geologischen Freilichtmuseum eine weitere Rast. Einige von uns schauten sich die teilweise viele hunderttausend Jahre alten Felsbrocken an, während andere Ihre durchgeschwitzten Trikots wechselten. Denn immerhin galt es in Gildehaus einige nicht gerade leichte Steigungen zu bewältigen. Unter anderen musste der Anstieg zum Windmühlenhügel erradelt werden.

SandsteinbruchWeiter ging es, vorbei an einem Steinbruch aus dem noch heute Sandstein gewonnen wird, nach Bad-Bentheim. Auch die zehn Prozent Steigung die es in Richtung Burg zu überwinden galt konnten niemanden vom Rad zwingen.

 

Burg BentheimSo kamen wir also um 14:00 Uhr an der alten Burganlage an. Nach einer Trink- und Verschnaufpause und einem kurzem Zusammentreffen mit unserer Gruppe 2 ( sieben Frauen ), die ebenfalls unterwegs waren, ging es wieder Richtung Heimat.

 

Natürlich ist es für den einen oder anderen keine richtige Samstag - Tagestour wenn es keinen Kuchen gibt. So war es natürlich selbstverständlich dass wir auch diesesmal nicht von dieser „Tradition" abwichen. Deshalb machten wir in Margrets Bauerncafe, in der Nähe des Dreiländersees in Gronau, erneut Pause.

Nachdem der Pflaumenkuchen verputzt, und der Kaffee ausgetrunken war ging es ohne weitere Verzögerung über Heek und Nienborg zurück nach Ahaus.

Gegen 17:15 Uhr waren wir wieder am Startpunkt, dem Oldenkottplatz in Ahaus angelangt. Zurückgelegt hatten wir ca. 99 km mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von etwa 19 km/h.

 Henry Paul 

 

 

 Rückblick auf die Saison 2005

 

Wir möchten Sie an dieser Stelle auch einmal auf unser Gästebuch hinweisen. Hier haben Sie die Möglichkeit einen Gruß, Lob oder auch Tadel unterzubringen. Wir sind sehr daran interessiert Ihre Meinung zu unseren Angeboten zu erfahren damit wir wissen wo wir ansetzen müssen um es möglichst allen Mitfahrern gerecht zu machen.